How to be sustainable? – Trend Foods

Diese Woche haben wir uns auf die Spuren von drei Super Foods (Chia Samen, Kokosnussöl und Acai Beeren) gemacht, um diese auf Nachhaltigkeit zu prüfen. All diese Super Foods zeichnen sich dadurch aus, dass diese nicht in Europa geschweige denn in Österreich vorkommen und verarbeitet werden. Ein wichtiger Faktor der Nachhaltigkeit, den CO2 Fußabdruck möglichst gering zu halten, fällt somit also weg. Entweder nehmen wir dies also in Kauf oder wir verabschieden uns von den vermeintlichen Trend Foods zu Gänze und konzentrieren uns darauf, was uns in unseren heimischen Gefilden geboten wird. Wir wollen euch trotzdem darauf aufmerksam machen (solltet ihr euch für den Konsum unser vorgestellten Super Foods entscheiden), worauf ihr im Groben beim Kauf achten solltet.

 Chia Samen

Chia Samen sind wahrscheinlich jedem Social Media User, vor allem Instagramer, bekannt. Tagtäglich posten Blogger (uns eingeschlossen) ihre ‘Breakfast Bowls’ auf Insatagram und Chia Samen sind (fast) immer eine Hauptzutat. Ein echtes Trend Food also – aber warum eigentlich? Was kann es und woher kommt es?

Unsere Erfahrung:

Wir beide essen regelmäßig Chia Samen zum Frühstück. Und sind uns da beide relativ einig: der Geschmack ist eher neutral, sie halten allerdings länger satt.

Was können Chia Samen:

Chia Samen gelten als das reichhaltigste Nahrungsmittel für ungesättigte Fettsäuren. Für eine bessere Gehirndurchblutung (bekanntlich besonders wichtig für StudentInnen bzw Ex-Studentinnen 😉 – Julia hat seit kurzem ihren Master in der Tasche. Hier nochmal ihr Beitrag, in dem sie einen Blick in ihre spannende Masterarbeit gewährt 😉 Ok, wo waren wir, ahja, bei der Gehirndurchblutung. Also nochmal: Für eine bessere Gehirndurchblutung sorgen wichtige Omega-3-Fettsäuren, die in dreifacher Menge des menschlichen Tagesbedarfs vorhanden sind. Außerdem sind Chia Samen glutenfrei und daher eine besonders gute Alternative zu kraftgebenden Getreide für Menschen mit Unverträglichkeiten. Chia Samen sollen noch zig andere Vitamine und gesundheitliche Vorteile bringen, die wir an dieser Stelle nicht weiter nennen werden, weil dies jeglichen Rahmen sprengen würde. Nähere Informationen zu den Wundersamen findet ihr auf dieser Website.

Herkunft und Verarbeitung:

Die Chia Samen der Chia Pflanze stammt aus Südamerika, überwiegend kommt sie in Mexiko und Guatemala vor. Die Pflanze wird zunehmend in Australien und Asien angebaut, da die Nachfrage nach Chia Samen steigt. Die Pflanze bevorzugt also subtropisches bis tropisches Kima. Geerntet wird im November und dann weltweit verschifft. Scheinbar ist es möglich diese im Fühjahr selbst Zuhause ‘anzubauen’. Voraussetzung ist allerdings ein warmer, sonniger Standort und eine möglichst lange frostfreie Periode. Das hört sich für uns sehr spannend an und wir halten euch da auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Wie bei jedem konventionellen Produkt ist der Einsatz von Pestiziden nicht auszuschließen. Da europäische Standards meist nicht ident sind mit ausländischen, ist beim Kauf besonders Vorsicht geboten und das Beachten von Bio-Siegel (wie Demeter, Naturland etc.) erforderlich.

Kokosnussöl

Was kann Kokosöl:

Und auch dem Kokosnussöl werden nahezu schon magische Eigenschaften zugesprochen. Unter anderem auch deswegen, da es universal einsetzbar ist: als Stoffwechselanreger, auf der Haut aufgetragen sorgt es nicht nur für ausreichend Feuchtigkeit, sondern gilt bei Verbrennungen auch schmerzlindernd.

Herkunft und Verarbeitung:

Indonesien gehört zu den weltweit größten Kokosöl Lieferanten. Kokosnüsse werden von Palmkletterern, teilweise auch von dressierten Affen (!!) geerntet.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Kokosöl nativ und nicht raffiniert hergestellt wird. Native Herstellung geht meist einher mit einem biologischen Verfahren.

Welches Kokosöl können wir empfehlen? Dieses hier.

Acai Beeren

Gelten als Energiespender und sollen ewig jung und schön halten. (Wobei es hier keine Studien gibt, die dies bestätigen)

Immer mehr Menschen interessieren sich für die Wunderfrucht und Acai Bauern profitieren immer mehr davon. Die Acai Beere kommt im Regenwald in Brasilien vor und gilt dort unter den Regenwaldbewohnern schon seit 1000en von Jahren als Energiequelle; meist in breiform. Die Acai Beeren sind Vitaminbomben und verfügen über mehr Radikalfänger als jede andere Frucht, die für ein junges Aussehen verantwortlich sind. Die Ernte der Acai-Beere ist nicht ganz ungefährlich: Die Bauern klettern eigenständig auf bis zu 5m hohe Bäume und müssen sich dabei vor gefährlichen Tieren, wie giftige Ameisen und Spinnen in Acht nehmen. In der Regel bekommt ein Bauer pro vollen Acai Korb, der ca 10 kg umfasst € 10,-. Durch die Acai-Ernte wird außerdem das Abholzen des Regenwaldes verhindert. Es werden sogar mehr Bäume dazu gepflanzt.

Ein sehr interessantes Video zur Acai-Ernte könnt ihr euch hier anschauen.

Man muss natürlich nicht jeden Trend mitmachen. Wenn man dies doch tut, ist es nicht unklug sich vorher zu informieren, wo was her kommt. 🙂

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