Webinar: Consumer trends in sustainable fashion

Das fesche Mascherl ist ja eigentlich ein Projekt der internationalen Studentenorganisation oikos – students for sustainable economics and management. Im Zuge der letzten Jahre begeisterten sich innerhalb unsere Netzwerkes immer mehr StudentInnen für eco-fashion und es wurde international bereits einiges organisiert: in Konstanz fand der Future Fashion Day mit Vorträgen, Workshops, Messe und Modeschau statt. St. Gallen veranstaltete bereits zum wiederholten Male unter dem Namen “UN-Dress” ein ähnliches Event, und gestaltete einen ganzen Tag rund um das Thema Verantwortung in der Modeindustrie. Aber auch in Lille, Reutlingen und Wien gibt es Initiativen, und so entschieden wir uns, unsere Projekte zu koordinieren und gestalteten einen gemeinsamen Web-Auftritt unter dem Namen oikos Fashion.

Im Zuge dieses neuen Netzwerkes gibt es nun eine Webinar-Serie zum Thema eco-fashion, bei der wir ExpertInnen zu verschiedenen Themen zu einem halbstündigen Vortrag mit anschließender Q-and-A-Session einladen.

Den Anfang machte John Kryger vom NICE-Projekt (Noridc Initiative, Clean and Ethical) der ein Seminar zum Thema “Perspectives on Sustainable Fashion” gestaltete.

Letzte Woche hatten wir die Ehre mit Pamela Ravassio von TexSture, eine auf nachhaltige Mode spezialisierte Unternehmensberatung aus London, ein Seminar zum Thema “Consumer Trends in Sustainable Fashion” zu erleben.

Pamela klärte einige Missverständnisse auf, wie zum Beispiel, dass das Label “Made in the EU” keineswegs bedeutet, dass ökologische und soziale Standards eingehalten werden. Dies einerseits, weil bereits in unseren Nachbarländern Gesetze und Kontrollen schwammig sind, andererseits, weil sich “Made in” nur auf den Endverarbeitungsschritt bezieht.
Wiedereinmal mussten wir eingestehen, dass knapp 40% des ökologischen Impacts von Textilwaren erst nach dem Kauf, als durch unsere Verwendung (durch Waschen, Nicht-Recyclen) entstehen, und, dass der Schlüssel zu einer ethischeren Textilindustrie bei UNS, also dem KonsumentInnen liegt. 
Laut Pamelas Forschung verlangt der Konsument nachhaltige Kleidung immer mehr, jedoch möchte er dadurch keine zusätzliche Bürden (wie das Suchen alternativer Bezugsquellen) auf sich nehmen.
Das Webinar bezog sich hauptsächlich auf den letzten von TexSture herausgegebenen Bericht “The better consumer in Europe: The trends fashion companies should watch to make good decsisions”, welchen ihr hier downloaden könnt. 
Das nächste Webinar findet am Dienstag um 18 Uhr statt und wird von Kavita Parmar zum Thema “Re-designing supply chain management” abgehalten, anmelden könnt ihr euch hier
– Teresa
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