sixxa

Kirchengasse 22, 1070 Wien

Einen herzlicheren Empfang hätten Kathi Macheiner, die Gründerin von sixxa, gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin, der Sängerin Nomadee und dem zuckersüßen Hendrix nicht bieten können. Hendrix scheut weder Aufmerksamkeit noch das Rampenlicht – und das ist auch gut so: wir sind zwar gleich verspielt, in Fotogenität überholt er Madeline und mich allerdings um Längen (siehe unten). Nachdem wir drei genug herumgetollt hatten, ließ Kathi uns unsere Lieblingsteile aus ihrem selbst designten Streetwear-Label aussuchen und anprobieren. Gott-sei-Dank durften wir sie auch während des Interviews noch anbehalten, der Wohlfühlfaktor der sixxa-Teile ist nämlich unübertrefflich und am liebsten hätten wir sie garnicht mehr ausgezogen!

Kathi war früher Grafikdesignerin, und das ist auch ihre Herangehensweise an Modedesign. Seit 2004 designt sie ihre eigene Mode, auch mit dem Anspruch coole Kleidung die sie selbst gern trägt zu machen. Jede Kollektion steht unter einem bestimmten Motto, so ist “Geister & Gauner” zum Beispiel vom Wiener Prater inspiriert und “Peculiar Childhood Memories” zehrt von Kathis Kindheitserinnerungen. In Anbetracht des sonst omnipräsenten Massenkonsums fand ich es besonders schön, den persönlichen Bezug der Designerin zu jedem Stück mitzubekommen: egal was wir uns gerade ansahen, Kathi konnte uns genau sagen was sie zu jener Zeichnung inspiriert hatte und was die Illustrationen darstellen. Die sixxa-Kollektion wird in Portugal genäht, leider ist das Fair Trade-Zertifikat allerdings für kleine Produzenten zu teuer. Kathi und ihr Freund fahren aber selbst alle ein bis zwei Jahre nach Portugal, um zu sehen ob da auch alles mit dem Rechten zugeht. Die neue Kollektion “Peculiar Childhood Memories” wurde ausschließlich aus Bio-Baumwolle genäht und auch in Zukunft möchte sie komplett auf Bio umsteigen.

Neben der eigenen Kollektion führt sixxa auch Art Toys und Kleidung der Labels Cleptomanics und YACKFOU aus Berlin. Im Gegenteil zur sixxa-Kollektion gibt es von diesen Labels auch Männersachen, weder die Art Toys noch die zugekauften Labels sind aber nachhaltig produziert.

Ein eigenes Geschäft für nachhaltige Mode aufzubauen ist nicht leicht, und sixxa ist ein perfektes Beispiel dafür, was mit viel Idealismus und der Hilfe vieler guter Freunde möglich ist. Das Geschäft funktioniert auch deswegen so gut, weil es viele leidenschaftliche Sammler von Art Toys (zum Beispiel dunnys) gibt. Auf dem Weg zu dem was sixxa heute ist, haben sich aber noch andere wunderbare Projekte ergeben: so hat Kathi die Sängerin Nomadee zum Beispiel vom Anfang ihrer Karriere an gefördert. Die beiden sind heute gute Freundinnen, Nomadee’s Klänge könnt ihr hier anhören, aber auch bei sixxa erstehen, sowohl als auch DIY-Zeitschriften und Coffee-Table-Books.
sixxa ist genau das richtige für Freundinnen von Street Wear, die hochqualitative Designs und superbequeme Kleidung mögen, in der man trotzdem schick angezogen aussieht.

– Teresa

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